Monatsarchiv: Mai 2009

Blamage ist Teil der Recherche: Online-Wahlkampf ist kein Plug & Play-Produkt

Feiertag? Langeweile? Meine Empfehlung: gute Kommentare lesen bei Carta:

Der Widerstand wurde, wie die meisten hier wissen, vor allem über Blogs und Twitter verbreitet. Auch wenn man es in FAS und TAZ nicht glaubt: 140 Zeichen sind viel Raum. Und die One-2-Many-Tools des Web 2.0 sind für Bürger manchmal interessanter und wichtiger als für Politiker.

Tobias Moorstedt kommentiert bei Carta: Blamage ist Teil der Recherche: Online-Wahlkampf ist kein Plug & Play-Produkt

Preisvergleich zwischen iTunes und Amazon leicht gemacht: songcheckr

Nun gibt es eine dieser “beliebten” Preis-Suchmaschinen auch für unsere favorisierten MP3-Portale itunes und Amazon. Zurzeit nur für einzelne Titel möglich, zeigt songcheckr im Ergebnis die Titel bei Amazon und iTunes im Preisvergleich,praktischerweise versehen mit einem affiliate Link zu den einzelnen Ergebnisseiten. Der versierte Musikliebhaber wird sich allerdings nicht mit einzelnen Titeln zufrieden geben und muss sich somit noch gedulden, bis der Zusatz „(in Arbeit)“ bei den Alben in die ewigen Jagdgründe des digitalen Outer Rim geschickt werden wird.

(via fscklog)

Bild der Woche

Ja, nun ist ja endlich Freitg, da wird es mal Zeit, dass Bild der Woche zu posten. Nicht ganz taufrisch (Dienstag) huschte es durch die Bloggosphäre da, dada und da und da und auch da und und und. Es zeigt einen Screenshot des angeblich kommenden iPhone, genauer gesagt ein Screenshot des Betriebssystems, der die einige Spezifikationen darstellt. Und kurz war sie wieder zu spüren, die Hektik in der Gerüchteküche. Und wird es kommen? Ja, es kommt, sieht aus wie das aktuelle (Plastik-Rückseite) und kann a’bissal mehr als das jetzige und immer noch zu wenig um alle Zweifler am iPhone zu überzeugen. Ja glaubt’s ma halt!

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This is why we’re entrepreneurs.

Inspiration an.

(via TheNextWeb)

Keine Nachricht, ist auch’ne Nachricht.

Wenn man nix zu sagen hat, einfach mal die….

(via Rivva)

Werde eins mit… der Macht.

Der Konstrukteur Glenn bastelt sich seinen eigenen R2D2 mit iPhone-Steuerung. Zwei Dinge springen dem Betrachter dabei ins Auge: 1.) Er baut schon ordentlich lange daran und 2.) hatte noch nicht mal Zeit, die Standard-About-Seite seines WordPress.com-Blogs abzuändern. Das nenne ich Leidenschaft für ein Projekt. Was lehrt uns denn auch die Werbung? “Werde eins mit….“. Nun denn, die Macht sei mit ihm!

(via blog.makezine.com und iPhoneblog.de)

It’s a Boo’le, a AudioBoo’le.

AudioBoo ist einer diese so genannten Web 2.0 Dienste, die das Potential haben, reichlich Arbeitszeit zu vernichten. Auf der Webseite www.audioboo.fm kann der versierte Benutzer sich zurzeit kostenlos einen Account einrichten. Dazu bedarf es nicht viel: Name, E-Mail, Passwort und schon darf man sein Thekengequatsche (um mal bei der digitalen Würstchenbude zu bleiben) der Welt zur Verfügung stellen. Doch halt, nicht ganz so einfach. Zuerst benötigt man noch den (kostenlosen) AudioBoo-Rekorder für das iPhone.

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Dieser zeigt einem (auch ohne Anmeldung bei AudioBoo.com) eine Timeline der letzten AudioBoo’s an. Diese kann man sich ganz iTunes-like anhören, aufgenommen wird mit der Record-Funktion. Nach dem man die App mit seinem Account verlinkt hat, können nun lustig kleine Audioschnipsel aufgenommen und publiziert werden. Ab hier beginnt dann der Web 2.0-Faktor: auch bei AudioBoo gibt es Follower, eine Verlinkung zu Facebook ist ebenfalls möglich. Zukünftig werden wir also nicht nur bei Twitter lesen können, was der Freund/Bekannte/Kollege als Mittagessen zu sich nimmt, nein: jetzt können wir es auch hören! Nur eine Frage der Zeit, bis wir es auch riechen können. Ganz ehrlich: ich freu mich drauf!

Happy Birthday, iMac!

Ja ist es denn die Möglichkeit, Kinder wie die Zeit vergeht. 11 Jahre ist es her, genauer gesagt am 07. Mai 1998, dass Apple bei der Keynote das “Hello again!” als Zitat zu dem ursprünglichen All-in-One Apple Macintosh von 1984 über die Leinwand beamte und der erste iMac im transluzenten Design das Licht der Welt erblickte. Wir erinnern uns: iMac G3, 32MB-RAM und 4GB HD. Das sind Zahlen. Meiner steht hier immer noch rum, allerdings staubt er mittlerweile doch eher zu, als dass er noch eine sinnvolle Funktion (ausser das Auge zu erfreuen) ausübt. Als der iMac “Bondi Blue” (welch Name! Tusch!) damals geliefert wurde, bin ich gleich in den Kaufhof um die Ecke und habe mir die erste DVD meines Lebens gekauft. DVD-Player haben damals noch schlappe 600 DM aufwärts gekostet und man konnte den iMac prima am Bett platzieren und auf den 15-Zoll Monitor dem cineastischen Kinoerlebnis fröhnen. Kinder wie die Zeit vergeht…

Itzy Bitsy Spider.

Das die Japaner ein Völkchen sind, welches kaum wie ein andere Nation ein offenes Ohr und Herz für technische Spielereien haben, ist eine hinlängst bekannte Schublade. Die Verifizierung dieser Schublade konnte ich mir selbst vor Ort bereits abholen. Warum sie dann ausgerechnet eine französische Firma benötigen, um sich dieses metall-gewordenen Godzilla Spinnen-Monster bauen zu lassen, bleibt dem versierten Betrachter aus der Ferne verborgen.

(via YouTube und Gizmodo)

Yes, we’poken!

Bei dem Begriff #poken dachte ich zuerst an die sehnliche Zeit des C64 mit seiner Programmiersprache Basic zurück. Auch da wurde gePoket was dass Zeug hielt. Doch dies ist eine andere Geschichte…

Da ist es nun. Ich bin zu ihm gekommen wie die Jungfrau zum Kinde, dass heißt: es wurde in Twitter zur Adoption freigegeben und ich habe direkt zugeschlagen. Das Panda-Poken. Wissend, dass ich mich hier im Poken-Niemansland befinde, habe ich dennoch eins adoptiert.

Aber was ist ein Poken? “Ein Poken ist ein Gadget der schweizer Firma Poken S.A., welches Kontaktdaten der Besitzer über Nahbereichsfunk austauscht.” (Wikipedia).

Panda Poken

Panda Poken

Geliefert wird das Poken in einer kleinen Pappschachtel. Außer Poken und Befestigungsschlaufe befindet sich nichts weiter als Zubehör im kleinen Gefängnis des Poken.

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Auf der Rückseite sind die ersten drei Schritte abgedruckt. 1.) Kontakt-(Batterie?)schutz von der “Hand” abziehen und 2.) Poken-”Hand” in USB-Port stecken. Anschließend erscheint das Poken als Volume auf dem Desktop. Es enthält eine Datei Namens “Start_Poken.html”, die 3.) mit einem Browser geöffnet wird. Diese öffnet die Seite “doyoupoken.com” wo man sich selbst über sein Poken registriert, d.h. seinem Poken die eigenen Daten übermittelt. Neben Name, E-Mail-Adresse und Bild kann man noch aus einer Liste von Web 2.0-Diensten seine digitalen Heimathäfen wählen und per Mail und Passwort verifizieren. Diese erscheinen dann ebenfalls auf der Poken-Visitenkarte.

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Hat man diese Prozedur erfolgreich abgeschlossen, gilt es sich mit seinem Poken in die reale Wildbahn zu begeben und bei gegebenen Anlässen (Konferenzen, Messen usw.) wild zu “poken” oder “give-me-four”en um die Daten des anderen Poken-Besitzers zu sammeln….

Dazu dann mehr, wenn die ersten Poken-Identitäten erlegt wurden.